Was macht ein Hund den ganzen Tag?

Bevor man sich ein neues Familienmitglied zulegt, denkt man eine Zeit lang über das Leben mit dem Hund nach.
Meist dauert es nicht lange, bis der angehende Hundebesitzer über die Frage stolpert: Was macht ein Hund den ganzen Tag?
Genau aus diesem Grund möchte ich die Frage, was ein Hund den ganzen Tag macht, heute beantworten.

Was macht ein Hund den ganzen Tag?

Schlafen:
Hunde Schlafen 16-20 Stunden am Tag.
Hunde schlafen so viel, weil Hunde im Vergleich zum Menschen einen deutlich weniger erholsamen Schlaf haben. Dies liegt daran, dass der REM-Schlaf und die Tiefschlafphasen beim Hund nur circa 20-30% des gesamten Schlafes einnehmen, wohin gegen beide Phasen bei dem Schlaf eines Menschens circa 45% einnehmen. Insgesamt gibt es 3 Schlafphasen.
Die REM-Schlafphasen sind besonders wichtig, da man in dieser Phase träumt. In dieser verarbeitet, egal ob Mensch oder Hund, man erlebte Dinge aus dem Alltag.
Diese kennt jeder Hund besonders gut, da der Hund in dieser Phase des Schlafes „rennt“, „bellt“ oder eben etwas aufregendes entdeckt.
 
Die Tierschlafphasen sind besonders wichtig für die Erholung und Regeneration des Körpers.
Diese 16-20stündigen Schlafphasen relativieren sich wieder, da der Hund natürlich nicht die ganze Zeit durchschläft, sonder auch döst oder im Körbchen entspannt.
Der Schlaf sei das tägliche Brot deiner Seele (C.L. Schleich)
 
Spielen:
Wenn Schlafen und Dösen zu langweilig geworden ist, dann spielen Hunde – egal mit wem, mit was und wo…Hauptsache spielen.
Oftmals kommt der Hund auf seinen Besitzer mit einem Spielzeug zu, wenn dieser zum Beispiel arbeitet.
Dies ist dann eine Aufforderung wie „Spiel mit mir!“.
 
Kuscheln:
Hunde wollen neben dem Schlafen und Spielen auch gekuschelt werden. Dies ist für den Menschen eines der Schönste Beschäftigungsmöglichkeiten.
Oftmals möchte der Hund nur den Kontakt zu dir haben, indem du ihn streichelst, kraulst oder eben nur neben ihm Kontaktliegst.
 
Spazieren gehen:
In der Natur würde der Hund natürlich nicht spazieren gehen, sondern auf Nahrungssuche gehen. Nichtsdestotrotz ist die Intention die Gleiche.
Beim Spazieren gehen wird der Hund ausgelastet, indem er laufen kann, neue Orte, Gerüche und Menschen kennenlernt.
Das Spazieren gehen darf aber nicht zur Haupt-Auslastungsmöglichkeit genutzt werden.
Schließlich möchte ein Hund, besonders Arbeitshunde wie Hirtenhunde und Co. auch vom Kopf her ausgelastet und gefördert werden.
Dies kannst du leicht tun, indem du deinen Hund ein Intelligenzspiel kaufst*.
 
Fressen, trinken & kauen:
Diese Aktivität ist für den Hund die Leckerste :).
Er frisst, trinkt oder, wenn er etwas von seinem Rudelführer bekommt, kaut auf einem Kauspielzeug.
Dies kann man mit der Aktivität Spielen gut verbinden, indem man seinem Hund z.B. einen gefüllten Kong gibt, aber bitte gib deinem Hund niemals ein Geweih, denn dieses kann zu erheblichen Schmerzen beim Hund führen. 
 

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