Giftige Pflanzen für Welpen & Hunde – Giftpflanzen und deren Wirkungen!

Schon bei der Welpenvorbereitung wird klar, dass einige Dinge mit einem Welpen anders werden!
Wie ich bereits schon in einem anderen Beitrag, über ein welpensicheres Zuhause, geschrieben habe, gibt es eine Dinge, welche giftig, tödlich oder gefährlich für deinen Welpen werden können.
Besonders bei den Lebensmitteln und Pflanzen muss man darauf achten, ob diese für den Welpen schädlich sein können. Aus diesem Grund geht es heute um das Thema: „Giftige Pflanzen für den Welpen“.

Was sind Giftpflanzen?

Giftpflanzen sind, wie der Name schon sagt, giftig für deinen Welpen. Diese sogenannten Giftpflanzen können deinem Welpen immensen Schaden verabreichen. Dieser Schaden kann bei manchen Pflanzen sogar tödlich ausgehen, jedoch möchte ich auf die Auswirkung & Gegenwirkung von Giftpflanzen gleich näher eingehen!
Die Pflanze links neben dem Text ist giftig für Menschen & Tiere. Sie heißt Fingerhut und ist wahrscheinlich die bekannteste Giftpflanze.

Wie wirken Giftpflanzen?

Die Wirkung von Giftpflanzen kann man nicht pauschalisieren.
Jede Pflanze hat ihre eigene, individuelle Wirkung. Bei manchen Giftpflanzen, wie zum Beispiel beim Bärenklau, kann eine bloße Berührung mit der Haut zu schweren Verätzungen führen!
Ich werde noch eine Grafik nachreichen, bei welcher ich dir genau erkläre, welche Wirkung eine bestimmte Giftpflanze hat. 

Giftige Gartenpflanzen

Im folgenden werde ich dir die wahrscheinlich gefährlichsten Giftpflanzen für deinen Welpen & Hund nennen. 

  • Rhododendron – Bei vielen Gartenbesitzern hochbeliebt und verschönert etliche Kleingärten. Die Blätter & die Blüten sind hochgiftig und führen unter Anderem zu Krämpfen, Durchfall und Pulsrasen.
  • Maiglöckchen – Maiglöckchen sind wirklich wunderbar schöne Pflanzen. Allerdings enthalten sie Glykoside, welche zu Übelkeit, Erbrechen und Schwindel führen. Ein Herzstillstand ist nicht wegzudenken und kann nicht ausgeschlossen werden!
  • Narzissen
  • Tulpen
  • Oleander
  • Hyazinthen
  • Thuja
  • Buchsbaum
  • Efeu

Giftige Zimmerpflanzen

Im folgenden werde ich dir die wahrscheinlich gefährlichsten Zimmerpflanzen für deinen Welpen & Hund nennen. Stamm, Blatt, Triebe oder Beeren sind ebenfalls giftig. Außerdem sind folgende Zimmerpflanzen auch giftig:

  • Elefantenbaum
  • Dieffenchbachie
  • Efeu
  • Einblatt
  • Gummibaum
  • Buntblatt
  • Grünlilie
  • Aralie

Dies waren nur ein paar giftige Zimmerpflanzen, jedoch gibt es auch noch viele weitere wo besonders der Milchsaft oder die Knollen/Zwiebeln der Pflanze giftig für den Welpen oder Hund sind.

Vorbeugende Massnahmen für Gartenbesitzer - Vergiftungen beim Welpen oder Hund

In diesem Abschnitt möchte ich dir vorbeugende Massnahmen an die Hand geben, damit eben nicht dein Welpe oder Hund sich vergiftet. 
Falls du Chemikalien im Garten verteilt hast, sollte dein Hund den Garten mindestens 24 Stunden nicht betreten. Chemikalien sind zum Beispiel Dünger oder auch Rattengift oder Ähnliches.
Außerdem sollte dein Hund niemals gedüngtes beziehungsweise chemisch behandeltes Gras, in großen Mengen, fressen. Genauso sollte er sich nicht auf diesem Rasen wälzen. Falls in deinem Garten  ein Komposthaufen steht, könnte dieser deinem Hund auch gefährlich werden, da manche Lebensmittel, welche in einen Komposter gehören, für den Welpen giftig sind. Hier ein kleines Beispiel:
Zwiebeln, Knoblauch, Kaffeesatz

Was passiert, wenn der Hund mit giftigen Pflanzen in Kontakt gekommen ist?

Also grundsätzlich gilt: Eine Vergiftung ist ein Notfall und das immer! 
Aus diesem Grund solltest du die Vergiftung Ernst nehmen und auch als solche behandeln. Je nach Dosierung ist die Vergiftung stärker oder schwächer. Bei einer kleinen Dosierung muss das Gift nicht unbedingt schädlich sein, jedoch kann man dies wieder nicht pauschal sagen! Aus diesem Grund ist es so wichtig, falls du denkst, dein Welpe oder Hund ist vergiftet, dass du sofort den Kontakt zu einer der vielen Beratungsstellen aufnimmst. Zudem solltest du, meiner Meinung nach, immer, auch wenn es nur sicherheitshalber ist, einen Tierarzt aufsuchen. 

Aufnahmemöglichkeiten von Giften durch den Welpen oder Hund

Es gibt viele Möglichkeiten wie der Hund oder auch der Welpe, welche noch leichter angreifbar ist, Gifte zu sich nehmen kann.
Der Hund kann Gifte einatmen, kann Gifte schlucken oder nimmt Gifte über die Haut auf. Hauptsächlich wirken sich die Gifte in dem Bereich aus, in welchem sie aufgenommen wurden.
Aus diesem Grund ist oft der Atemweg, der Verdauungstrakt oder aber auch die Haut / das Fell des Hundes betroffen. 
Wenn das Gift in die Blutbahn gelangt, können lebenswichtige Organe einen langfristigen Schaden mitbekommen.

Giftnotrufzentrale für Welpen & Hunde

Die Giftnotrufzentralen sind je nach Bundesland unterschiedlich. 
Hier findest du eine Übersicht über alle Giftnotrufzentralen der Bundesländer

Fazit

Wie du bereits schon bemerkt hast, sind Vergiftungen beim Hund genauso schlimm wie Vergiftungen bei einem Menschen. Aus diesem Grund sei bitte lieber einmal zu vorsichtig, als nachsichtig! Denn möchtest du wirklich deinen besten Freund verlieren durch deinen Fehler?