7 Mythen der Hundeerziehung

Ich möchte dir in diesem Beitrag 7 Mythen der Hundeerziehung erklären und diese aufdecken!

Wenn man mit dem Hund unterwegs ist und ein Zusammentreffen mit einem anderen Hundebesitzer oder einer anderen Hundebesitzerin nicht verhindern kann, kommt es oft zu einem Gespräch über jegliche Hundethemen.
Oft gibt jeder seine ultimativen Tipps aus zwanzig Jahren Erfahrung dir mit auf dem Weg, wo selten etwas neues, für dich hilfreiches, dabei ist. 
Außerdem sind es meistens nur Mythen, welche ich dir in diesem Beitrag aufzählen.

… Es lohnt sich unbedingt den Beitrag bis zum Ende zu lesen, denn ich habe ein Bonus für dich erstellt! 

7 Mythen der Hundeerziehung

1.Welpen haben Welpenschutz

Ich denke, dies ist der häufigste Mythos, welchen Welpenbesitzer zu hören bekommen. Grundsätzlich gibt es keinen Welpenschutz für Welpen in der Öffentlichkeit! Es gibt nur im eigenen Rudel welpenschutz und sonst nirgends! 

Der Gedanke vom Welpenschutz für Welpen ist dadurch entstanden, dass Menschen das Verhalten älterer Hunde in Kontakt mit einem Welpen falsch interpretiert haben.
Es gibt keinen wirklichen Schutz, jedoch sind Welpen für ausgewachsene Hunde in der Regel keine Konkurrenz.
Dies liegt daran, dass Welpen noch kein Territorium beanspruchen, noch nicht sexuell ausgereift sind und zusätzlich wollen Welpen selten im Rang aufsteigen.  

Aufgrund der genannten Dinge sind Welpen eigentlich uninteressant für ausgewachsene Hunde, sodass Menschen denken, dass es einen Welpenschutz gibt, welchen es aber nicht gibt! 

2.Trockenfutter putzt die Zähne

Ein weitere Mythos der Hundeerziehung ist, dass Trockenfutter angeblich die Zähne putzen soll – was jedoch leider vollkommen falsch ist, ansonsten müsste mein Hund strahlend weiße Zähne haben 🙂 
Selbst dann, wenn Trockenfutter das Design einer Zahnbürste annehmen würde, reinigt es immernoch nicht die Zähne deines Hundes und es ist auch im übrigen egal, ob das Trockenfutter in Wasser eingelegt ist oder nicht.

Im Endeffekt ist der Hund immer noch ein Beutegreifer, welcher seine Beute herunterschlingt und nicht kauend über seinem Hundenapf genüsslich frisst.

Natürlich kann man sagen, dass Trockenfutter ein wenig die Zähne säubert und dem Hund vor Zahnstein schützt, jedoch das ist auch wirklich alles. Übrigens erfährst du hier, wie du Zahnstein beim Hund selber entfernen kannst.

3.Hunde können Geschmack nicht richtig wahrnehmen

Grundsätzlich ist der Geschmack des Hundefutters bei Hunden keine riesige Rolle, da der Hund im Vergleich zum Menschen etwa nur 20% der Geschmackspapillen auf der Zunge hat als wir Menschen.
Dennoch riecht der Hund sein Hundefutter, was ihn damit einen erwartenden Geschmack erahnen lässt.
Ich denke, dass aber auch einfach normaler Menschenverstand reicht, dass der Hund ungern jahrelang das gleiche Hundefutter zu fressen bekommt, da, wenn man diesen Mythos auf Menschen übertragen würde, es keine Menschen gibt, die jahrelang das gleiche zu Essen bekommen möchten.

Übrigens erfährst du hier, welches Gemüse dein Hund fressen darf und hier wie du das Trockenfutter deines Hundes verbesserst beziehungsweise „upgradest“.

4.Hunde regeln das schon unter sich!

Auch ein sehr weit verbreiteter Mythos ist, dass Hunde jegliche Situationen und Konflikte unter sich lösen.
Grundsätzlich würden die Hunde Probleme und Streitigkeiten unter sich klären, aber ob die Ausgangssituation dann noch für den Besitzer oder die Besitzerin positiv ist, steht in den Sternen – denn ein Hundeleben kann dabei auch sein Leben verlieren!

Außerdem ist der Mensch Rudelführer, welcher diese Streitigkeiten dann, im besten Fall, löst.

Hier findest du übrigens einen lesenswerten Beitrag, welcher sich nur um den einen Mythos dreht „Hunde regeln das schon unter sich“. 

5.Hunde regeln das schon unter sich!

Auch ein sehr weit verbreiteter Mythos ist, dass Hunde jegliche Situationen und Konflikte unter sich lösen.
Grundsätzlich würden die Hunde Probleme und Streitigkeiten unter sich klären, aber ob die Ausgangssituation dann noch für den Besitzer oder die Besitzerin positiv ist, steht in den Sternen – denn ein Hundeleben kann dabei auch sein Leben verlieren!

Außerdem ist der Mensch Rudelführer, welcher diese Streitigkeiten dann, im besten Fall, löst.

Hier findest du übrigens einen lesenswerten Beitrag, welcher sich nur um den einen Mythos dreht „Hunde regeln das schon unter sich“. 

6.Stachelhalsbänder halten den Hund vom Ziehen an der Leine ab

Auch ein Mythos welcher in der Szene der Hundeanfänger weit verbreitet ist. 
Oft wird als Methode wie der Hund das Kommando Fuß lernt, ihm ein Stachelhalsband angezogen und fertig.
Jedes mal, wenn der Hund anfängt zu ziehen, tut ihm es weh, sodass er schnell aufhören wird zu ziehen – doch wenn wir einmal ehrlich sind, liegt es meistens auch an der Faulheit der Menschen, welche einfach keine Lust auf Hundeerziehung haben.

Nichtsdestotrotz möchte ich weiter auf diesen Mythos eingehen, denn der Hund fängt ja erst an zu ziehen, wenn er auch wirklich einen Grund hat! Meistens sind es Begegnungen mit einem Anderen Hund oder etwas Ähnliches.
Außerdem ziehen Hunde an der Leine aus Angst vor manchen Umwelteinflüssen, sodass bei häufiger Wiederholung der Hund die Angst und den Schmerz verbinden wird, sodass dadurch langfristig ein aggressives Verhalten ensteht.

Außerdem sind meines Wissens nach manche Stachelhalsbänder gesetzlich verboten, oder? 
Übrigens erfährst du hier etwas darüber, wieso der Hund eigentlich links geführt werden sollte – dies ist ja auch ein Mythos (mehr oder weniger).

7."Die müssen sich doch begrüßen"

Bei diesem Mythos oder bei dieser Redewendung gehe ich innerlich in die Luft.
Diese Situation entsteht meistens, wenn sich zwei Hundebesitzer mit Hund an der Leine entgegenkommen und der eine Besitzer mit seinem Hund gerade aus geht ohne den anderen Hund zu begrüßen. 
Daraufhin kommen meistens blöde Kommentare vom anderen Hundebesitzer beziehungsweise von der anderen Hundebesitzerin.

Hunde müssen sich nicht begrüßen und müssen auch nicht an jedem Artgenossen schnüffeln! 
Außerdem brauchen Hunde auch, bis auf Welpen, welche sich in der Sozialisierungsphase befinden, nicht zwingend den Kontakt mit anderen Hunden.

Nichtsdestotrotz ist auch hier wieder ein gesunder Menschenverstand nötig, denn auch Hunde brauchen eine gewissen Sozialisierung und einen gewissen Kontakt zu anderen Artgenossen!

Fazit

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